Guttbye: Eine kleine Plagiatsgeschichte in Videos

Das waren noch Zeiten als im Weltbild von Frau Merkel alles wohlsortiert war:

Karl Lauterbach hatte Herrn von und zu Guttenberg schon im Parlament die Leviten gelesen:

Jürgen Trittin hatte auch noch einmal klar gemacht, dass Guttenbergs Argumentation, er habe in mehr als 200 Stellen unbewusst plagiiert, eine Schutzbehauptung ist:

Und nun hat sich auch noch Professor Oliver Lepsius, der Nachfolger von Guttenbergs Doktorvater, zu Wort gemeldet:

Man kann wirklich nur fragen, warum dieser Minister damit durchkommen soll? Es ist in der Tat eine Gefährdung für jede Demokratie, wenn Regeln abhängig vom sozialen Stand getroffen werden. Und nichts anderes ist es, wenn ein Minister nach einem solch gravierenden Plagiat im Amt bleiben darf, aber Offiziere der Bundeswehr und niederrangige CDU-Politiker nach ganz ähnlichen Vorfällen abgesägt werden. Da helfen die Schutzbehaupten des Noch-Ministers in der Tat nur sehr wenig, im Gegenteil, sie sind das Problem:

Zum Abschluss kommt noch ein Ausschnitt aus dem Imagefilm der Uni Bayreuth, an der der Minister seine Promotion gemacht hatte. Das Stück mit ihm ist mittlerweile aus dem Film gestrichen worden, aber Youtube vergisst nie:

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Eine Antwort auf Guttbye: Eine kleine Plagiatsgeschichte in Videos

  1. Sascha sagt:

    Danke für diese Anthologie in Bewegtbildern :-)

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